Mann Thomas Politische Dokumente

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Mann, Thomas 1875 Lübeck - Kilchberg ZH 1955 - - Potempa, Georg. Thomas Mann. Beteiligung an politischen Aufrufen und anderen kollektiven Publikationen. Eine Bibliographie. Morsum: Cicero Presse, 1988.
94 Aufrufe mit 350 Drucknachweisen. Berichtszeit 1910 bis Januar 1951. Initiatoren, Wortlaut, Nachweis der Mitunterzeichner. 16 Dokumente abgebildet. 15 Aufrufe, die TM nicht unterzeichnete. 4 Register. Die Arbeit belegt das politische Engagement des berühmten Autors, wenngleich er diesbezüglich im Schatten seines Bruders Heinrich stand. Bürgin, Jonas und Matter weisen insgesamt nur 6 der hier verzeichneten 94 Aufrufe nach. ** Expl. mit Transportschaden.

Gr.8°. OBr. 158, (1) S., 16 Taf.

[SW: Schönliteratur Deutschland -]

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Mann, Thomas: "Mass und Wert", 1. Jahrgang Heft 1 (1937) - "Deutsche Ansprache. Ein Appell an die Vernunft" (1930) - "Ein Briefwechsel" (1937) - "Rede über Deutschland und die Deutschen" (1947) - "Nietzsches Philosophie" (1948) - 5 Bändchen politisch-literarische Zeitgeschichte, Zürich / Berlin, Oprecht / S. Fischer / Suhkamp, 1930-1948,
äußerst seltene Zusammenstellung berühmter, brisanter Reden, Texte u.a. Einmischungen Th. Manns ins politische Leben der 30er / 40er Jahre des vorigen Jh.s, meist in Erstveröffentlichung; darunter das äußerst seltene 1. Heft der von Th. Mann u. Konrad Falke hg. Zweimonatsschrift "für freie deutsche Kultur" (1937) mit dem programmatischen Vorwort "Mass und Wert" der Hg. u. dem 1. Kapitel aus Manns "Lotte in Weimar" (!) sowie Beiträgen u.a. v. Josef Breitbach, Karl Mannheim, Rene Schickele; "Deutsche Ansprache", Rede v. 17.10.1930 zum Ausgang der Reichstagswahlen; in dem "Briefwechsel" verbirgt sich Manns Antwort auf die Aberkennung seiner Ehrendoktorschaft 1936 durch die gleichgeschaltete Universität Bonn; die berühmte "Deutschland"-Rede 1947 zur Verarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus; alle historischen Dokumente in mehr oder weniger fragilen Heften, aber noch gut brauchbar; auf Wunsch können gegen Aufpreis von 20 EUR noch folgende 3 Thomas-Mann-Sekundärliteratur-Werke mitgeliefert werden: a) Arthur Eloesser "Thomas Mann. Sein Leben und sein Werk", 1925, 207 Seiten, zahlreiche Fotos, einf. Broschur; b) Peter de Mendelssohn "Der Zauberer. Drei Briefe über Thomas Manns Doktor Faustus an einen Freund in der Schweiz", 1948, 48 Seiten, a) u. b) in etwas ramponiertem Zustand; c) Golo Mann "Mein Vater Thomas Mann", 1970, 33 Seiten, äußerst selten, tadelloser Zustand

Orig.-Kart., 290 S.,

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John F. Jungclaussen: Risse in weißen Fassaden, Siedler Verlag,2006 ISBN: 388680822X
Aufstieg und Fall der Kaufmannskönige von HamburgIn einem Panorama, das sich von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs erstreckt, erzählt John F. Jungclaussen die Geschichte des allmählichen Niedergangs von Hamburgs bürgerlicher Elite. In geradezu buddenbrookscher Manier wird am Beispiel der hanseatischen Herrschaftsfamilien das politische Versagen des Bürgertums gegenüber dem Nationalsozialismus dargestellt.Über Jahrhunderte lag die politische und wirtschaftliche Macht Hamburgs in der Hand einiger weniger Familien, die sich auf ein fein gesponnenes Netzwerk aus Verwandtschafts- und Geschäftsverhältnissen stützte. Am Beispiel der vier Familien Amsinck, Vorwerk, Burchard und Münchmeyer beschreibt Jungclaussen das Aufkommen und den schleichenden Verfall dieses Bürgeradels.Jungclaussen setzt in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein, in jener stolzen Welt der Überseekaufleute, Reeder und Merchant Banker, die gerade dabei sind, Hamburg zu einem der größten Hafenplätze der Welt auszubauen. Der Fluchtpunkt der Darstellung ist die NS-Zeit, in der sich viele Familien in die innere Emigration zurückzogen und hinter den Fassaden ihrer großbürgerlichen Häuser einem verschwenderischen Lebensstil frönten. Dieser Tanz auf dem Vulkan wurde mit den ersten Luftangriffen auf Hamburg im Jahre 1943 jäh beendet.Jungclaussen erzählt spannend und unterhaltsam, zugleich ist das Buch historiographisch auf neuestem wissenschaftlichen Stand. Ein Buch, das exemplarisch deutlich macht, wie das deutsche Bürgertum gegenüber dem rasanten Aufstieg des Nationalsozialismus versagte.Politische Geschichte wird durch konkrete Familiengeschichten begreifbar."John F. Jungclaussen fasst die ungewöhnliche Geschichte der Hansestadt in seinem Buch zusammen und analysiert das Selbstverständnis der führenden Schicht. Es geht um mehr als eine Stadtchronik. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die zum Teil unermesslichen Reichtum erwarben und die Geschicke der Stadt lange Jahre bestimmten. (...) Dabei stützte er sich auf Dokumente aus dem Hamburger Staatsarchiv und aus Privatarchiven der Kaufmannsfamilien, deren Nachfahren ihm bereitwillig Einblick gewährten." Natürlich kommen einem bei der Lektüre die Lübecker "Buddenbrooks" in den Sinn, denen Thomas Mann in seinem gleichnamigen Epochenroman ein Denkmal setzte. (...)."Deutschlandradio Kultur

Remi-Exemplare mit leichten äußeren Mängeln, jedoch in gutem Zustand! Versandfertig in 24h, inkl. MwSt-Nachweis; Früherer Ladenpreis: 24,95 EUR; Titel:Risse in weißen Fassaden Der Verfall des hanseatischen Bürgeradels; Autoren: John F. Jungclaussen; Verlag: Siedler Verlag

[SW: Bourgeois, Bürger (Klasse), Hanse - Hansestadt, Hansestadt ( Hanse ), Spätbürgerlich,]

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