Thomas Bernhard
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Tunner, Erika: Thomas Berhard / 11 Schriften zu Thomas Bernhard, . Paris, (1988),
(Texte teils deutsch, teils französisch) -- INHALT: 1: Absolutheitsstreben und Vernichtungsdrang oder die Kunst des Scheiterns: Reflexionen zum Werk von Thomas Bernhard (in: Revue d'Allemagne, tome VIII, no.4, Strasbourg, oct./dec. 1976, p. 584-600) -- 2: Die Thematik der Regression bei Thomas Bernhard (in: Austriaca, no.7, Rouen, 1978, p. 23-37) -- 3: Le moi et le siecle: les ecrits autobiographiques de Thomas Bernhard ('Die Ursache' et 'Der Keller') (in: Austriaca, numero special 'Deux fois l'Autriche apres 1918 et apres 1945', Rouen, 1979, p. 109-129) -- 4: Thomas Bernhard: Scheitern mit Vorbedacht (in: Thomas Bernhard: Annäherungen, hsgg. von Manfred Jurgensen, Bern, Francke Verlag, 1981, p. 231-234) -- 5: Journees de la 'Recontre Thomas Bernhard! a Paris 1982 (in: Austriaca, no.16, 1983, p. 178-179) -- 6: L'homme est un cobaye pour l'homme: l'exploitation de l'homme par l'homme chez Thomas Bernhard (in: Festschrift Felix Kreissler, Wien, Europa-Verlag, 1985, p. 233-245) -- 7: 'Perturbation' de Thomas Bernhard: une bouffonerie brutale (in: A la recontre de Thomas Bernhard, etudes reunies par Maurice Nadeau, Paris, Les belles Lettres, 1986, p. 165-179) -- 8: La danse de mort dans deux romans de Thomas Bernhard: 'Perturbation' et 'La Platriere' (in: Thomas Bernhard, L'Envers du miroir / cahier no.1, Nantes, Arcane 17, 1987, p. 193-201) -- 9: Das Lob des Landes in Thomas Bernhards 'Verstörung' (in: Nouveaux Cahiers d'Allemand, Nancy, 1987/2, p. 233-247) -- 10: Le mal d'etre chez Thomas Bernhard (in: Le Mal et la Maladie de Maitre Eckhart a Thomas Bernhard / actes du colloque organise par le Centre de Recherches Germaniques et Scandinaves de l'Universite de Nancy, II-1988, p. 261-270) -- 11: C'est a mourir de rire (in: Thomas Bernhard, Evenements / textes publies par Claude Porcell et Erika Tunner, Paris, L'Arche, 1988, p. 139-146)
Priv.Karton m. montiertem Orig.Foto am Deckel, Fotokopien (von der Verfasserin für Freunde gebunden), Einband etwas locker, Buchblock in gutem Zustand, wenige farbige Anstreichungen, Exlibris am Innendeckel, H 29,7x21 cm, ca.140 einseitig bedruckte Blatt,
[SW: Literatur]
Thieme Bernhard (Hg. und Nw.): Der Planet mit den sieben Masken. Utopische Erzaehlungen aus Frankreich. Aus dem Franzoesischen von Ewald Czapski Thomas Dobberkau Eugen Helmle Otto Martin Martine und Thomas Mueller Bernhard Thieme.. (basar ). Bln. Das Neue Berlin 1979 8° 365 S. OKrt. ; weicher Einband / soft cover
5 Rene Barjavel Monsieur Charton Deutsch von Bernhard Thieme 15 Boris Vian Vorsicht vor Klassikern Deutsch von Bernhard Thieme 26 Pierre Boulle Die Liebe und die Schwerkraft Deutsch von Ewald Czapski 44 Raymond Queneau. Am Waldrand Deutsch von Eugen Helm 58 Jean-Louis Curtis Ideen zu verkaufen Deutsch von Bernhard Thieme 77 Roger Blondel Echos aus dem Kosmos (Auswahl) Deutsch von Bernhard Thieme 80 Francis Carsac Genesis Deutsch von Bernhard Thieme 82 Charles Henneberg Mondfischer Deutsch von Otto Martin 103 Julia Verlanger Die Blaeschen Deutsch von Bernhard Thieme 120 Alain Doremieux Die Vana Deutsch von Bernhard Thieme 131 Gerard Klein Der Planet mit den sieben Masken Deutsch von Martine und Thomas Mueller 145 Jacques Sternberg Der Beauftragte Deutsch von Thomas Dobberkau 148 Pierre Very Sie Deutsch von Bernhard Thieme 158 Philippe Curval Das eierlegende Ei Deutsch von Thomas Dobberkau 163 Michel Demuth Ein Cepheide Deutsch von Otto Martin 171 Daniel Walther Die Toetung des blauen Vogels Deutsch von Thomas Dobberkau 183 Rene Sussan Die schmutzige Luft der Angst Deutsch von Bernhard Thieme 195 Jean-Pierre Andrevon Die verschwundene Dimension Deutsch von Bernhard Thieme 211 Dominique Douay Thomas Deutsch von Thomas Dobberkau 239 Pierre-Jean Brouillaud Die Vernehmung Deutsch von Thomas Dobberkau 253 Bernard Mathon TIVI und die anderen Deutsch von Martine und Thomas Mueller 273 Philip Goy Endgueltige Rueckkehr zur Erde Deutsch von Martine und Thomas Mueller 302 Christine Renard In Klammern Deutsch von Martine und Thomas Mueller 316 Michel Jeury Fabrik und Schloss Deutsch von Bernhard Thieme 339 Pierre Pelot Pioniere Deutsch von Bernhard Thieme 349 Nachbemerkung 357 Bibliographische Anmerkungen 361 Lizenzvermerke Fuenfundzwanzig Autoren vermitteln in Erzaehlungen aus den vergangenen dreissig Jahren einen Eindruck von der Vielfalt der utopischen Literatur in Frankreich. Psychologisch einfuehlsam und mit verhaltenem Humor unternehmen sie den Versuch Unvorstellbares darzustellen neue Bereiche der Wirklichkeit zu entdecken und Traeume in reale und surreale Welten zu projizieren
Illstr. Gerhard Oschatz kl. Knickstellen am Einband / papierbedingte Braeunung
[SW: Science Fiction / Fantasy]
Bernhard, Thomas: An der Baumgrenze : Erzählungen. Reclams Universal-Bibliothek, Stuttgart : Reclam, 1986. ISBN: 3150083346
"Niclaas Thomas Bernhard (* 9. Februar 1931 in Heerlen, Niederlande; 12. Februar 1989 in Gmunden, Österreich) war ein österreichischer Schriftsteller. Er zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Thomas Bernhard wurde am 9. Februar 1931 als uneheliches Kind in Heerlen (Niederlande) geboren, wo seine Mutter Herta Bernhard (1904-1950) als Dienstbotin arbeitete. Herta Bernhard war die Tochter des Schriftstellers Johannes Freumbichler. Thomas Bernhards Vater war der Tischler Alois Zuckerstätter. Ab Juli 1932 lebte Thomas Bernhard bei seinen Großeltern in Wien. Die Zeit bei seinen Großeltern beschrieb er im Nachhinein als die glücklichste seines Lebens. Seine Kindheit verbrachte er in Seekirchen am Wallersee und im oberbayerischen Traunstein. Ab 1941 wurde Bernhard nach Konflikten mit der wiederverheirateten Mutter in ein nationalsozialistisches Erziehungsheim im thüringischen Saalfeld geschickt, wo er traumatische Erfahrungen hatte. Ab 1943 wurde er im NS-Internat Johanneum in Salzburg untergebracht. Hier gab ihm sein Großvater erstmals Violinunterricht. Nach den schweren Bombenangriffen auf Salzburg verbrachte Bernhard einige Zeit beim Großvater in Traunstein, kehrte jedoch noch 1945 ins nunmehr katholische Johanneum zurück. 1946 siedelte die ganze Familie von Traunstein in den Salzburger Stadtteil Maxglan über. Der Großvater setzte sich trotz ärmlicher Lebensverhältnisse nachhaltig für die künstlerische Ausbildung Bernhards ein. Im Januar 1949 entstand aus einer nicht ausgeheilten Rippenfellentzündung eine schwere Lungentuberkulose, wegen der Bernhard viel Zeit in Sanatorien verbrachte. Im Februar desselben Jahres verstarb der geliebte Großvater Johannes Freumbichler nach einer ärztlichen Fehldiagnose. Als Heimatschriftsteller hatte dieser für seinen Roman Philomena Ellenhub den Österreichischen Staatspreis erhalten, obwohl ihm ansonsten wenig Erfolg beschieden war. Seinen leiblichen Vater, der im Jahre 1940 durch eine Gasvergiftung starb, wobei man von Selbstmord ausging, hat Bernhard nie kennengelernt. Seine Mutter starb im Herbst 1950 an Krebs. Bereits 1950 veröffentlichte Bernhard unter einem Pseudonym mehrere Kurzgeschichten - damit begann eine lange schriftstellerische Karriere. Der Tod und die Relativierung aller anderen Werte angesichts der steten Bedrohung durch ihn wurden in den Werken Thomas Bernhards zu einem der wichtigsten Motive. Seine Werke tragen nicht selten so wenig erfreuliche Titel wie In hora mortis, Frost, Die Kälte, Verstörung oder Auslöschung. 1951 lernte er während seines Aufenthalts in der Lungenheilstätte Grafenhof bei St. Veit im Pongau (Salzburg) seine lebenslange Begleiterin, die 35 Jahre ältere Hedwig Stavianicek kennen, mit der ihn bis zu deren Tod 1984 eine tiefe Freundschaft verband. Die "Tante" wurde für ihn zum Mutterersatz, führte ihn in die Wiener Gesellschaft ein und unternahm mit ihm erste Reisen. Ihren Tod verarbeitete er in dem Band Alte Meister als den Tod der Frau des Protagonisten. Während der 50er Jahre arbeitete er als Journalist (u.a. seit 1952 als freier Mitarbeiter bei der sozialdemokratischen Zeitung Demokratisches Volksblatt) und war als freier Schriftsteller tätig. Im Salzburger Mozarteum nahm er Musik- und Schauspielunterricht. Bernhard, der in seiner Jugend das Gymnasium abgebrochen hatte, um "entgegengesetzt" eine Lehre in einem Kolonialwarenladen in der Salzburger Armensiedlung ("Scherzhauserfeldsiedlung") zu absolvieren, widmete bald sein ganzes Leben dem Schreiben. In seinen oft verschachtelten Sätzen spürt man die Atemlosigkeit, unter der Bernhard infolge seiner Lungenkrankheit Zeit seines Lebens zu leiden hatte. Seine Erregungen, seine innere Wut, die Ausdruck immer wieder erlittener Verletzungen und Enttäuschungen des jungen Bernhard sind, kommen in den Monologen seiner Theaterfiguren und den Gedanken seiner Ich-Erzähler in den Prosatexten oft zum Vorschein. Es gab in seinem Leben zwei für ihn "existenzentscheidende" Menschen: Sein Großvater, Johannes Freumbichler, der Heimatschriftsteller, der Thomas Bernhard den Sinn für die Philosophie, für das "Höchste, Allerhöchste" mitgegeben und der ihm Montaigne, Schopenhauer oder Blaise Pascal nähergebracht hat. Zum Zweiten sein "Lebensmensch", Hedwig Stavianicek, mit der ihn eine innige Beziehung verband. Ihr Verlust schmerzte ihn sehr, wie er in Alte Meister beschreibt. Bernhard betonte stets, wie viel er von der älteren Frau gelernt habe. Thomas Bernhard, der seine schriftstellerische Laufbahn mit Gedichten begann, fand schließlich seinen unverwechselbaren Stil in der Prosa (in Romanen und kürzeren Prosastücken) sowie im Drama, zunächst schrieb er hingebungsvoll über Leidende, Kranke, Psychopathen und Sterbende." Zitiert nach Wikipedia
53 S. , 15 cm Kl.-8°, kart.
Huber, Martin / Mittermayer, Manfred / Schmidt-Dengler, Wendelin (Hg.): Thomas Bernhard Jahrbuch 2003 - Thomas Bernhard Privatstiftung, Thomas-Bernhard-Archiv, Internationale Thomas Bernhard Gesellschaft, Böhlau 2003 ; weicher Einband / soft cover ISBN: 3205771451
Gut
Inhalt: Karl Müller: Karl Heinrich Waggerl und Thomas Bernhard im Vergleich. Uwe Betz: Von Nachfolgern und Pla(y)giatoren Thomas Bernhards. Markus Janner: Nachlaß-Prosa im Zeichen von Tod und Subejktbeschädigung. Rainer Barbey: Neue Aspekte zu Thomas Bernhards Otto-Weininger-Rezeption in Der Untergeher. u.a.m. 271 S. Einband und Rücken kaum berieben, sauber, Schnitt sehr leicht angebräunt, sauber, Seiten kaum lichtrandig, sauber, guter bis sehr guter Zustand. Broschiert gr.8°
[SW: Deutsche Literatur, Österreichische Literatur, Biographien, Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Thomas Bernhard]



