Konstantin Paustowski
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Paustowskij, Konstantin: Büchersammlung Konstantin Paustowski. 6 Titel. 1.) Jenseits des Regenbogens, Erzählungen, ausgewählt von Klaus Walther, Mit 28 Holzschnitten von Ellen Willnow, 2. Auflage/1981, 568 Seiten, Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag, Format 19,5 x 12 cm, gut erhalten. 2.) Das Nachtigallenreich, Kleine Prosa, Gustav-Kiepenheuer-Bücherei, Gustav Kiepenheuer Verlag Weimar, herausgegeben und eingeleitet von Roland Beer, 1. Auflage/1976, 226 Seiten, Leinen-Einband ohne O.Schutzumschlag, Format 18,5 x 11,5 cm, gut erhalten. 3.)Taschenbuch der bb-Reihe "Kostbarer Staub" von Konstantin Paustowski, Erzählungen, 1. Auflage/1976, 185 Seiten. 4.) Erinnerungen an Konstantin Paustowski, 1. Auflage/1978, Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig und Weimar, Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag, 162 Seiten, Format 19,5 x 12 cm, mit zahlreichen Abbildungen, gut erhalten. 5.) Konstantin Paustowski: Nordische Novelle, Roman für alle, Band 116, Vorsatzblatt fehlt, leichte Papier bedingte Bräunung der Seiten. 6.) Konstantin Paustowski: Begegnung mit Dichtern, Gustav Kiepenheuer Verlag Weimar, 11. bis 15. Tausend, 1975, 258 Seiten, Leinen-Einband, gut erhalten, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar
1981; 568 Seiten; wie oben beschrieben
Paustowskij, Konstantin: Ferne Jahre. Erinnerungen an Kindheit und Jugend im alten Russland. Aus dem Russischen übersetzt von Josi von Koskull. - (=dtv. Nr. 178). Ungekürzte Ausgabe. Erste Auflage dieser Ausgabe. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 1964.
Seiten papierbedingt leicht gebräunt.Guter Zustand. - Die Lebenserinnerungen des russischen Schriftstellers gehören zur großen Memoirenliteratur unseres Jahrhunderts. Über das rein Historische hinaus gewährt er tiefe Einblicke in das russische Leben, die russische Kultur und die Seele des russischen Menschen. In meisterhafter Erzählform gibt er ein authentisches Zeugnis von den Jahren des großen geschichtlichen Umbruchs, der in der Folgezeit den ganzen Erdball erschütterte. - - Konstantin Georgijewitsch Paustowski, wiss. Transliteration Konstantin Georgievic Paustovskij; * 19. Maijul./ 31. Mai 1892greg. in Moskau; 14. Juli 1968 ebenda) war ein russischer Schriftsteller und Journalist. Leben: Sein Vater, ein Nachkomme von Kosaken, war als Statistiker bei der Eisenbahn beschäftigt. Seine Mutter entstammte einer polnischen Intellektuellenfamilie. Bedingt durch den Beruf des Vaters zog die Familie in den Anfangsjahren oft um, bis sie sich letztlich in Kiew niederließ, wo Konstantin Paustowski das Gymnasium besuchte. Einer seiner Mitschüler war Michail Bulgakow. Während seiner Schulzeit verließ der Vater die Familie, was erhebliche Einschränkungen mit sich brachte. 1912 nahm er ein Studium an der dortigen Universität auf. Nachdem er anfangs die Studienfächer Mathematik und Physik gewählt hatte, wechselte er bald ins Fach Philosophie. Zwei Jahre später wechselte er jedoch an die Moskauer Universität; der Erste Weltkrieg unterbrach das Studium jedoch zunächst. Während des Krieges war er als Sanitäter in einem Lazarettzug tätig. Den Rückzug musste seine Einheit durch Polen und Weißrussland absolvieren. Nachdem zwei seiner Brüder an der Front gefallen waren, kehrte er zu seiner Mutter nach Moskau zurück. Er verließ Moskau jedoch bald wieder und nahm verschiedene Beschäftigungen in Jekaterinoslaw, dem heutigen Dnepropetrowsk sowie in Taganrog an. Er arbeitete u. a. in metallverarbeitenden Fabriken sowie als Fischer. Die Februarrevolution und die Oktoberrevolution erlebte er in Moskau. Nach dem Sieg der Sowjetmacht begann er als Journalist zu arbeiten. Berufsbedingt hielt er sich daraufhin einige Zeit in Odessa und Tiflis auf. 1930 kehrte er nach Moskau zurück und begann als Redakteur tätig zu werden. In den 1930er Jahren begann er als Journalist für die Prawda sowie für verschiedene Zeitschriften, wie 30 Tage, Unsere Errungenschaften u. a. zu arbeiten. Während des Zweiten Weltkrieges war Paustowski als Kriegskorrespondent an der Südfront eingesetzt. In den Jahren von 1948 bis 1955 lehrte er am Maxim-Gorki-Institut Literatur. Er starb am 14. Juli 1968 in Moskau Literarisches Wirken: Bereits in der Schulzeit begann er erste schriftstellerische Versuche. Nachdem er sich erst in der Lyrik probiert hatte, wechselte er bald zur Prosa. Erste Erzählungen wurden veröffentlicht, wie Am Wasser und Die Vier in den Jahren 1911 und 1912. Seine ersten Schriften waren beeinflusst von Alexander Grin und den Schriftstellern der Odessaer Schule, wie Isaak Emmanuilowitsch Babel, Walentin Petrowitsch Katajew sowie Juri Olescha. Während des Ersten Weltkrieges schuf er einige Sketche, von denen einige veröffentlicht wurden. Sein erstes Buch Erzählungen über das Meer wurde 1925 veröffentlicht, fand jedoch nur geringe Beachtung. 1927 folgte Minetosa und zwei Jahre später die romantische Novelle Leuchtende Wolken. In den 1930er Jahren besuchte Paustowski verschiedene Baustellen und pries die industrielle Umgestaltung des Landes. In diese Schaffensperiode fielen die Erzählungen Kara-Bugas - 1932) und Kolchida aus dem Jahr 1934. Für Kara-Bugas erhielt Paustowski mehrere Preise. 1935 erschien seine Erzählung Romanzen - entstanden in der Zeit von 1916 bis 1923. Sie ist ein Spiegelbild der Erlebnisse und Gefühle seiner Jugend. In seinen späteren Erzählungen Gespräch über den Fisch, Hafen im Gras und andere beschrieb er seine Zeit, die er in Taganrog verbrachte. Paustowski begann sich zunehmend auf historische Sujets zu konzentrieren wie in der Nördlichen Novelle aus dem Jahr 1938. In den späten 1930er Jahren wurde die russische Natur zunehmend zu einem zentralen Thema und Leitmotiv. Dies zeigt sich in der Erzählung Sommertage aus dem Jahr 1937. 1948 schrieb er das Märchen der Wälder. Als Paustowskis bedeutendstes Werk gilt seine sechsbändige Autobiografie Erzählungen vom Leben, die in der Zeit von 1945 bis 1963 entstand. Zur Zeit sind allerdings nur die Bände drei und vier als gemeinsame Ausgabe in Deutschland erhältlich. Paustowski ist außerdem als Autor von Schauspielen sowie Märchen bekannt.
301 Seiten. 18 x 11 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.; Ungekürzte Ausgabe. Erste Auflage dieser Ausgabe.
[SW: Literaturtheorie, Rußland, Literaturgattungen, Literaturepochen, Russische Literatur, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Russische Geschichte Russische Revolution, Literaturkanon, Zarentum, Osteuropäische Literatur, Buchhandelsgeschichte, Buchgeschichte, Buchkunde, Zeitschriften, Taschenbücher vor 1965, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Buchwissenschaft, Verlagsgeschichte, Buchwesen, Verlagswesen, Antiquariat, Lektor]
Paustowski, Konstantin: Die Goldene Rose / Konstantin, Paustowski, Berlin: Dietz Verlag (o.A.)
366 S. 19 cm mit Umschlag, gebräunt und fleckig, Umschlagskanten bestoßen, Gedanken über die Arbeit des Schriftstellers. Konstantin, Paustowski hat hier ein erstaunliches Büchlen geschrieben. Es enthält keine theoretischen Erörterungen und kann erst recht kein Leitfaden sein; es will mit lebendigen Schilderungen aus dem Erleben, mit literarischen Bildern, kleinen Allergorien und Erzählungen das schwere Ringen des Schriftstellers um Gestaltung sichtbar und nacherlebbar machen. Man erfährt Seltsames und Erstaunliches über Gewohnheiten und Eigenarten bedeutender Dichter der Vergangenheit und Gegenwart und folgt mit Interesse den Bemerkungen über die zahllosen, oft viel zuwenig beachteten Einzelheiten der Arbeit eines Literaten und dies ist in einer funkelnden, gefühls- und poesiegeladenen Sprache geschrieben, die durch die Übertragung Alfred Kurellas nichts von ihrem Reiz verloren hat. Der Charakter des Buches ist fragmentisch, oft skizzenhaft, doch das verleiht den Gedanken Frische und Lebendigkeit und nimmt ihnen nichts von ihrer Tiefe und Klarheit. Berechtigts Ausgabe für den Buchclub 65
[SW: Konstantin, Paustowski ; Die Goldene Rose ; Russland ; Sprach- und Literaturwissenschaften ; sowjetische Literatur ;]
Paustowski, Konstantin: Die Goldene Rose / Konstantin, Paustowski, Berlin: Dietz Verlag (o.A.)
366 S. 19 cm mit Umschlag, gebräunt und fleckig, Namenseintrag, Umschlagskanten bestoßen, Gedanken über die Arbeit des Schriftstellers. Konstantin, Paustowski hat hier ein erstaunliches Büchlen geschrieben. Es enthält keine theoretischen Erörterungen und kann erst recht kein Leitfaden sein; es will mit lebendigen Schilderungen aus dem Erleben, mit literarischen Bildern, kleinen Allergorien und Erzählungen das schwere Ringen des Schriftstellers um Gestaltung sichtbar und nacherlebbar machen. Man erfährt Seltsames und Erstaunliches über Gewohnheiten und Eigenarten bedeutender Dichter der Vergangenheit und Gegenwart und folgt mit Interesse den Bemerkungen über die zahllosen, oft viel zuwenig beachteten Einzelheiten der Arbeit eines Literaten und dies ist in einer funkelnden, gefühls- und poesiegeladenen Sprache geschrieben, die durch die Übertragung Alfred Kurellas nichts von ihrem Reiz verloren hat. Der Charakter des Buches ist fragmentisch, oft skizzenhaft, doch das verleiht den Gedanken Frische und Lebendigkeit und nimmt ihnen nichts von ihrer Tiefe und Klarheit. Berechtigts Ausgabe für den Buchclub 65
[SW: Konstantin, Paustowski ; Die Goldene Rose ; Russland ; Sprach- und Literaturwissenschaften ; sowjetische Literatur ;]



