Joyce Ulysses
Es wurden insgesamt 1948 Einträge zu 'Joyce Ulysses' gefunden (Stand: 30.07.2010).
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Rademacher, Jörg W. (Hg.): Was nun, Herr Bloom? "Ulysses" zum 75. Geburtstag , ein Almanach. Münster : Daedalus, 1996. ISBN: 389126075X
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Jörg Rademacher: Stationen einer Lebensreise -- Blick in die Zukunft: James Joyce an Henrik Ibsen -- Ermutigung: Italo Svevo an James Joyce -- Wolfgang Hartmann: Begegnung mit James Joyce -- Korrespondenzen: Gerhart Hauptmann & James Joyce -- Samuel Beckett: Letzte Erinnerungsfetzen -- Stephen Spender: James Joyce 1882-1941. Ein Nachruf -- Marie Luise Kaschnitz: Rom, Via Treviso -- Jörg Rademacher: Triest - Zürich - Paris. 1915 (1914) - 1922 (1921). Fragmentarisches Tagebuch eines Romans -- Joyce auf deutsch, in deutscher Sprache gelesen -- Ouvertüre Gedanken über Stefan Heyms 5 Tage im Juni -- Heinrich Böll: Irisches Tagebuch - Ankunft I -- Erstes Zwischenspiel Innehalten am "Meilenstein" -- Arno Schmidt: Ulysses in Deutschland. Zum 75. Geburtstage von James Joyce -- Überlegungungen zu Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz -- Hermann Broch: James Joyce und die Gegenwart. Versuch einer Würdigung -- Über Siegfried Lenz: Die Auflehnung in Anlehnung an Dubliner und Ulysses gelesen -- Desmond Egan: Echos Gebein Siegfried Kessemeier: dublin -- Iwan Goll & Kurt Tucholsky: Fiktives Streitgespräch -- Wolfgang Hilbig: Nachwort zur Dubliner-Ausgabe von 1994 -- Variationen über Reinhard Jirgls Abschied von den Feinden -- Fritz Senn: Die erlesene Stadt -- Finale furioso Aidan Mathews: Blühende Körper - Bodies in Bloom -- David Pierce: Lektüre des Ulysses nach dem Fall der Berliner Mauer -- Wolfgang Wicht: Erinnerungen an Irlands Größe in Ulysses -- Wolfhard Steppe: Incorrigible (Fehlerhaftes und Unverbesserliches im Ulysses) -- Hans Walter Gabler: Joycesche Verfahren narrativer Umschrift: Bemerkungen zu "Proteus", "Circe" und "Penelope" -- Georg Mersmann: Satanischer Sex: Stephen Dedalus -im Banne der Mutter; Leopold Bloom - beseelt von Onans Geist; Molly Bloom - vom Teufel geritten -- Friedhelm Rathjen: Ja und Nein -- Danis Rose: Das letzte Wort der Molly Bloom. ISBN 389126075X, ISBN-13: 9783891260753
327 S. Broschiert.
[SW: Joyce, James / Ulysses]
Hagena, Katharina: Was die wilden Wellen sagen. Der Seeweg durch den Ulysses. Mit einem Vorwort von Fritz Senn. Hamburg: Marebuchverlag, 2006. ISBN: 3936384924
Mit Mängelstempel auf Fußschnitt erworben, sonst gut. - "Ich würde gern mal was Kleines übers Meer schreiben", hat James Joyce gegen Ende seines Lebens einmal gesagt. Längst hatte er zu diesem Zeitpunkt mit dem Ulysses nicht nur den wichtigsten Roman des zwanzigsten Jahrhunderts vorgelegt, sondern auch ein Buch, das sich bei genauerem Hinsehen von der ersten bis zur letzten Seite als meerdurchrauscht und sturmumtost entpuppt. Im Ulysses erzählt Joyce einen Tag im Leben des Annoncenverkäufers Leopold Bloom, der sich auf eine Irrfahrt durch die Straßen und Kneipen Dublins begibt. Während das Wasser dabei auf der ersten Seite lediglich in einer Rasierschüssel schwappt, brandet schon bald Brecher um Brecher an, taumeln hungerschwere Möwen durch den Himmel, tanzen Sirenen in Seidenstrümpfen, spinnen Vollmatrosen Seemannsgarn, steigen, wirbeln, toben Sintfluten, Mahlströme, Wasserhosen; kurz: Joyce zelebriert die "skrotumzusammenziehende See" - und zwar mit allem, was dazugehört. Joyce-Expertin Katharina Hagena, die sich ganz der Ergründung des schier unergründlichen Ulysses verschrieben hat, eröffnet mit dem Seeweg eine ebenso abenteuerliche wie höchst vergnügliche Reiseroute durch das gewaltige Jahrhundertwerk - und erfüllt Joyce en passant einen sehnlichen Wunsch: "Dass endlich mal jemand sagt, dass das Buch verdammt lustig ist." ISBN 3936384924, ISBN-13: 9783936384925
1. Auflage. 179 S. Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag.
[SW: Joyce, James / Ulysses]
Joyce, James - SCHÖNING, Klaus u. Michael Schmid-Ospach (Hrsg.): James Joyce. Ulysses. Originalfassung in englischer Sprache, Produktion: RTE Dublin 1982. Sendung: WDR 1, WDR 3, WDR 4, Beginn: 16. Juni, 7.30 Uhr, Ende: 17. Juni, 13.42 Uhr. Programm. (Mit einem Stadtplan von Dublin, 2 Abb. u. einem gefalt. 'Fahrplan zum Ulysses'.) - Köln: Westdt. Rundfunk (1982).
ERSTE AUSGABE. - "Aus Anlaß des 100. Geburtstages des irischen Dichters James Joyce (1882-1941) sendet der Westdeutsche Rundfunk in einer parallel geschalteten Übernahme vom Irischen Rundfunk (Radio Telefis Eireann) in englischer Sprache die ungekürzte Originalfassung des Romans 'Ulysses' von James Joyce in einer akustischen Realisation. Der beiliegende 'Fahrplan zum Ulysses' informiert, bezogen auf die in kurzen Inhaltsangaben beschriebenen Kapitel im 'Ulysses', über die jeweilige WDR-Sendezeit und die Joyce-Romanzeit und weist auf die entsprechenden Seiten des Werkes hin." (Vorbemerkung S. 4 f.). - Mit einem Essay 'Weltalltag der Epoche' von Klaus Reichert (Ss. 10-30), einer Zeittafel und einer bibliographischen Übersicht. - Der 'Ulysses'-Übersetzer Hans Wollschläger (1935-2007) wird zweimal erwähnt (Ss. 7 u. 39). - Mit einem Beilagezettel 'Korrektur der Zeitangaben'.
40 Ss., 1 FaltBl. (68 x 18,2 cm). 8°. Illustr. Kt.
[SW: 20. Jahrhundert Rundfunk Programm Programmhefte]
Ellmann, Richard/Joyce, James: Briefe 1917-1930. Red.: Klaus Reichert u. a. SUHRKAMP, ISBN: 3518033913
Der zweite Band der Briefe von James Joyce setzt 1917 in Zürich ein. Die zentralen Ereignisse der Zürcher Jahre sind die Begegnung mit Martha Fleischmann und die sich anbahnende Freundschaft mit Frank Budgen. Die voyeuristische Fleischmann-Affäre prägte das Nausikaa-Kapitel des Ulysses, und später, in Finnegans Wake, ist Earwickers Verbrechen im Phönix Park ein später Reflex dieser dunklen Geschichte. Und der englische Maler Frank Budgen übernahm in jenen Jahren mehr und mehr die Funktion als Vertrauter und Freund, Budgen, der später das neben Stuart Gilberts Rätsel Ulysses authentischste Buch über die Entstehung des Ulysses schrieb. Den meisten Raum aber beanspruchen die Briefe an Harriet Shaw Weaver, die Herausgeberin der Zeitschrift The Egoist (in der das Portrait als Vorabdruck erschienen war) und lebenslange Mäzenin. Ihr wird der Ulysses kapitelweise, gelegentlich von kurzen Erklärungen begleitet, geschickt, in der Hoffnung, auch er könne im Egoist vorabgedruckt werden, und ihr wird später aus Paris, wo Joyce seit 1920 lebt, jeder Entwurf des entstehenden Work in Progress, aus dem in 17jähriger Arbeit Finnegans Wake werden sollte, geschickt, häufig versehen mit Schlüsseln und Kommentaren, die noch heute für das Verständnis dieses Werkes wesentlich sind. Je mehr die alten Freunde wie Pound, Wyndham Lewis oder Stanislaus sich zurückziehen vor der Monstrosität des neuen Entwurfs, desto mehr wird Harriet Weaver zur einzigen Vertrauten, vor der Joyce in monomanischer Apologetik alles ausbreitet, was ihn bewegt, das Literarische wie das Persönliche. Zahlreiche Briefe an Kollegen und Übersetzer - Valery Larbaud, Italo Svevo, George Moore, H. G. Wells, Damaso Alonso und andere - stehen hierzu in interessantem Kontrast.
NEUBUCH! 1970. S. 625-1219 20,5 cm
[SW: Joyce, James; Briefe]



